Ran an die Bank!

Bei der Raiffeisenbank Essenbach dauert die Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau 2,5 Jahre. Während dieser Zeit durchlaufen die Auszubildende alle wichtigen Abteilungen der Bank.

Viel Kundenkontakt

Laura Huber, 2. Ausbildungsjahr, Schalter in Wörth

Ich bin derzeit am Schalter in der Geschäftsstelle Wörth anzutreffen. Wörth ist neben Ergoldsbach und Essenbach eine der Hauptgeschäftsstellen - hier ist also immer was los. Bei so vielen Kunden ist kein Tag wie der andere und jeder Tag hält neue Herausforderungen bereit.

Die meiste Zeit bin ich am Schalter und mache Einzahlungen, Auszahlungen oder Überweisungen für Kunden. Gerne beantworte ich auch Fragen oder vereinbare Termine bei einem Berater. Wenn am Schalter gerade nichts los ist, gehe ich meinen Kollegen zur Hand und eröffne Konten, schreibe Briefe oder bestelle neue EC-Karten. Nachdem der Schalter geschlossen hat, müssen wir noch die Kasse überprüfen. Hier schaut man, ob die hereingenommenen bzw. herausgegebenen Beträge gleich mit denen sind, die man gebucht hat. Wenn man zum Beispiel 10€ hereingenommen hat aber nur 15€ gebucht ist ein Fehlbetrag von 5€ entstanden. Das kommt aber nicht oft vor und meistens ist der Fehler dann schnell gefunden. 

Mir gefällt die Arbeit am Schalter sehr gut, weil man hier viele interessante Leute kennenlernt und man immer beschäftigt ist.

Telefonieren - den ganzen Tag!

Laura Wohlgemuth, 2. Ausbildungsjahr, TelefonServiceCenter(TSC)

Wenn ein Kunde bei uns in der Bank anruft und nicht die Durchwahl seines Beraters wählt oder dieser gerade in einer Besprechung ist, kommt er automatisch bei uns raus. Im Telefon-Service-Center (TSC).

Hier nehmen wir alle Gespräche entgegen. Oft können wir die Anliegen selbst bearbeiten, oder sorgen für eine Weiterleitung an den persönlichen Berater. Ich bewundere meine Kolleginnen sehr, dass sie, auch wenn viel los ist, immer ruhig bleiben und sich um jeden Kunden gleich gut kümmern. Mein Tagesablauf besteht natürlich größtenteils aus Telefonieren. Wenn jemand anruft, begrüße ich ihn freundlich und erfrage sein Anliegen. Wenn er einen Berater sprechen möchte, versuche ich ihn zu verbinden oder stelle dem Berater einen Rückruf ein. Viele Kunden haben Fragen zu ihrem Onlinebanking, diese versuche ich zu beantworten, aber bei Spezialfällen muss ich auch oft an die Onlinebanking Abteilung abgeben, die sich dann darum kümmern. Oft rufen auch Leute für eine Auskunft über ihren Kontostand an oder sie möchten eine Überweisung tätigen. Dies können wir nach der Identitätsprüfung direkt für den Kunden durchführen.

Das TSC gefällt mir sehr gut, weil man viel Kundenkontakt hat und man sich um die verschiedensten Anliegen und Probleme kümmern muss und Kunden glücklich machen kann.

Dafür sorgen das es läuft!

Alexandra Beck, 2. Ausbildungsjahr, MarktServiceCenter (MSC)

Was viele Kunden nie zu Gesicht bekommen aber für die Bank große Bedeutung hat, ist das Markt-Service-Center oder kurz – MSC.

Das MSC ist Ansprechpartner bei Spezialfällen für die Kollegen am Schalter und in der Beratung. Ich versuche natürlich meine viel beschäftigten Kolleginnen und Kollegen so gut es geht zu entlasten. Mein Tagesablauf läuft eigentlich nie nach Schema X ab, da es hier immer viele verschiedene Aufgaben gibt und jede irgendwie anders ist. Heute habe ich z. B. Verträge die von den Geschäftsstellen kommen überprüft, ob diese richtig sind und siehe da auf einem fehlte die Unterschrift des Ehegatten – also gleich noch mal an den Berater schicken, damit er dies gleich korrigiert. Außerdem war heute ein Kunde am Schalter und wollte sein Kontomodell wechseln, der Kollege am Schalter hat mir den Auftrag weitergegeben und ich habe es dann umgestellt.

Für jemanden der gerne Kundenkontakt hat, ist das MSC vielleicht nicht ganz das richtige. Dennoch ist es hier sehr interessant, man kann unglaublich viel lernen und viel für seine Zukunft in der Bank mitnehmen.

Business-2-Business

Lucas Guschall, 3. Ausbildungsjahr, Firmenkundenabteilung

Mich findet man zurzeit in der Firmenkundenabteilung. Hier werden alle unsere Geschäftsleute, Firmen und auch Existenzgründer von unseren Spezialisten betreut.

Die Arbeit hier ist ziemlich umfangreich, da man die Hintergründe kennen muss und ein großes theoretisches Wissen über z. B. verschiedene Gesellschaftsformen braucht. Meine Aufgaben bestehen vorwiegend aus Rechnungen überweisen, die die Kunden uns zukommen lassen, Geschäftskonten eröffnen und sogenannte Vermögens- und Schuldenaufstellungen zu erstellen. Im Laufe des Tages kann ich meistens von einem der Berater in ein Gespräch mitgenommen werden, um dort die inspirierenden Unternehmer persönlich kennenzulernen. Der Anlass des Gesprächs ist oftmals Kreditanfragen von Unternehmern, die sich vergrößern möchten, oder beabsichtigen ein neues, kostspieliges Anlagegut zu erwerben. Hier können wir auch öffentlich geförderte Darlehen z. B. von der KfW oder der LfA anbieten.  Der Fall wird individuell geprüft, ob beispielsweise genügend Sicherheiten vorhanden sind und dann wird ein Angebot ausgearbeitet, welches dem Kunden vorgelegt wird. Wenn dieser einverstanden ist, wird der Kredit beantragt.

Mir gefällt die Firmenkundenabteilung wirklich gut, da man immer wieder viele unterschiedliche Aufgaben hat und tolle Leute kennenlernen kann.

Für alle Fälle!

Alexander Heigl, 2. Ausbildungsjahr, Kaufmann für Versicherungen und Finanzen

Ich mache bei der Raiffeisenbank Essenbach die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Während meine Azubi-Kollegen alle Abteilungen der Bank kennenlernen, bin ich während meiner gesamten Ausbildungszeit nur in der Versicherungsabteilung.

Meine täglichen Aufgaben umfassen normalerweise Schadenaufnahmen, Terminvorbereitungen für meine Kollegen und das Erstellen von Angeboten. Bei der Schadenaufnahme kommen Kunden persönlich vorbei oder rufen an und melden einen Schaden z. B. An ihrem PKW. Mit den Angaben des Kunden schicke ich das Formular dann an die Versicherung, die sich um die weitere Bearbeitung kümmert. Bei Terminvorbereitungen spreche ich zuerst mit dem Berater, zu welchem Anlass das Gespräch stattfindet, und bereite dann die Verträge vor oder drucke Informationsunterlagen für den Kunden aus. Oft kommen Kunden auf uns zu um ein Angebot für eine bestimmte Versicherung zu erhalten, nachdem ich alle Angaben vom Kunden bekommen habe, rechne ich die Versicherung mithilfe meines Computerprogramms durch und lege dem Kunden das Angebot vor. 

Mir gefällt meine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen sehr gut, weil es viele spannende Bereiche enthält und man nach der Ausbildung verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten hat.

Ganz schön bunt!

Thomas Moissl, 3. Ausbildungsjahr, Marketing

Was ist Corporate Identity? Wie organisiert man einen Prima Giro Ausflug? Und was ist bei der Gestaltung unserer Website zu beachten? Alle diese Fragen hab ich mir im Laufe meiner Ausbildung immer wieder gestellt und an meinem ersten Tag im Marketing wurden sie auf einen Schlag beantwortet.

Mittlerweile sieht mein typischer Tagesablauf im Marketing so aus. Vormittags stehen momentan immer die Preisverleihungen für den diesjährigen Malwettbewerb auf dem Programm. Dort besuchen wir die ortsansässigen Grund- und Mittelschulen, verleihen die Urkunden und beschenken die Gewinner mit tollen Preisen. Nachmittags arbeite ich meistens an einem der vielen Projekte wie z.B. der Neugestaltung des Azubitagebuchs oder der Organisation von Kampagnen. Zwischendurch erreichen mich öfters Mails oder Anrufe von anderen Abteilungen oder Geschäftsstellen, die um Nachlieferung von bestimmten Werbegeschenken bitten, denen ich dann natürlich auch gleich nachkomme. 

Besonders gut an der Marketingabteilung gefällt mir die Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere und es warten viele verschiedene Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Ich bin mir sicher, dass meine Zeit hier wie im Flug vergehen wird.

 

Lernen! Lernen! Lernen!

Neben der Berufsschule gibt es auch interne Schulungen mit den Kollegen aus dem Kreisverband Landshut. Lernen wird wohl weiterhin zu unserem Leben gehören.