Raiffeisenbank Essenbach eG beteiligt sich an lokaler Hochwasserhilfe

Die Bürgermeister Robold und Neubauer nehmen einen Scheck über insgesamt 20.000 € von der Raiffeisenbank Essenbach eG entgegen.

v.l.: Klaus Santner, Tanja Schmid; Raiffeisenbank Essenbach, Bürgermeister Dieter Neubauer, Essenbach; Bürgermeister Ludwig Robold, Ergoldsbach; Andreas Kolbeck, Christian Beck, Raiffeisenbank Essenbach unterstützen die Hochwassergeschädigten der beiden Marktgemeinden.

Rasch und unkompliziert soll es gehen. Nach den Hochwassern im Juni, bei dem die Marktgemeinden Essenbach und Ergoldsbach unvorbereitet mit Hochwassern nach Starkregen konfrontiert wurden, richteten die Bürgermeister Dieter Neubauer und Ludwig Robold, Spendenkonten für die Betroffenen ein. 

„Wir sind durch die Einzelschicksale unserer Kunden sehr betroffen. Die Raiffeisenbank Essenbach eG hat all ihre Handlungsspielräume ausgenutzt, um unseren Kunden schnell und unkompliziert zu helfen. Wir wissen aber, dass vor allem Betroffenen die keine entsprechende Versicherung hatten, noch Jahre an den Folgen dieses Unwetters zu leiden haben“, so Klaus Santner, Vorstand der Raiffeisenbank Essenbach eG. 

Aus diesem Grund spendet die Raiffeisenbank Essenbach eG aus dem Gewinnsparverein in Summe 20.000 € in die Hochwasserhilfen der beiden Marktgemeinden. Das Geld wird dafür verwendet, den betroffenen Privathaushalten finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. 

„Das eingehende Spendengeld wird an  Betroffenen weitergegeben, die es sehr hart getroffen hat und die keine Entschädigung durch eine Versicherung erwarten können.“, so Ludwig Robold, Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Ergoldsbach. Viele Bürger wurden völlig unvorbereitet von den Wassermassen überrascht. So gab es in Essenbach über 300 Feuerwehreinsätze, in Ergoldsbach rückten die Einsatzkräfte knapp 70 Mal aus. Obwohl es einige Eingeschlossene gab, ist es bei teilweise erheblichen Sachschäden geblieben, Personenschäden blieben aber Gott sei Dank aus. „Wir werden nicht mit dem Gießkannenprinzip die Gelder verteilen. Gemeinsam mit den Feuerwehrkommandanten wurden die besonders hart Betroffenen identifiziert. Diese Aufstellung wird dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt.“, erläutert Dieter Neubauer das Vergabeprinzip. 

Neben den Sofortmaßnahmen kommen auf die Kommunen auch neue Kosten in der Infrastruktur zu, da es durch dieses neuartige Phänomen neue Risikoeinschätzungen und Präventionsmaßnahmen geben wird.